KultLaute kocht… Osterzopf

Auch wenn das Wetter draußen etwas anderes behaupten mag, es ist Frühling und das heißt Ostern steht vor der Tür. Eine willkommene Gelegenheit für mich, mal wieder den Kochlöffel zu schwingen.
Ich habe einen Osterzopf gebacken. Ganz traditionell gibt es den bei uns in der Familie nämlich jedes Jahr. Allerdings hat ihn bislang immer meine Mutter gebacken. Da ich aber seit gut einem Jahr keine Hefe mehr essen kann, musste ich mir etwas einfallen lassen, um an meinen Osterzopf zu kommen.
Gesagt, getan: Anstelle eines klassischen Hefezopfs gibt es dieses Jahr einen Quark-Öl-Zopf.

Quark-Öl-Teig ist wie so oft mein Retter in der Not. Sei es Pizza, Stollen oder Brot, auf ihn greife ich immer wieder zurück und er lässt mich nie im Stich. Ich glaube ich kann sogar mit gutem Gewissen sagen, dass der Zopf mit diesem Teig sogar noch viel schöner wird. Denn das Tolle an dem Teig ist, dass er im Gegensatz zu Hefeteig weniger trocken ist. Er ist weich und saftig und das mehrere Tage lang.

Aber genug von meinen Schwärmereien, auf geht’s ans Backen!

Zutaten:

130 g Quark
50 ml Sonnenblumenkernöl (oder Pflanzenöl)
350 g Mehl (ich nehme am liebsten Dinkelmehl)
1 Pkg Backpulver
1 Ei
1 Eigelb
50 ml Milch
50 g Zucker
1 Prise Salz
1 Prise Zimt
1 Handvoll Mandelblättchen oder Hagelzucker

Da der Teig super schnell gemacht ist, heize ich den Backofen direkt auf 190°C vor.

Zuerst verrühre ich den Quark, Zucker, Salz, Zimt und die Milch miteinander. Dann gebe ich das Ei hinzu. Während ich weiterrühre, gebe ich immer wieder einen Schluck Öl zu der Masse.

Das Mehl in einer anderen Schüssel mit dem Backpulver vermengen. Je nach Mehlsorte sollte das Gemisch noch gesiebt werden, um später Klümpchen im Teig zu vermeiden.

Dann gebe ich Stück für Stück das Mehlgemisch zum Quark. Der Teig sollte leicht klebrig sein, aber nur so, dass man noch gut mit ihm arbeiten kann. Sollte das nicht der Fall sein, einfach noch ein wenig Mehl dazugeben.
Den fertigen Teig gebe ich nun auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche und knete ihn da noch einmal durch.

Danach wird der Teig in drei gleich große Stücke aufgeteilt. Diese werden zu langen Rollen geformt.

Anschließend lege ich die drei Rollen nebeneinander auf ein Backblech, drücke sie an einem Ende zusammen und flechte sie zu einem Zopf (Rechts über die Mitte, dann Links über die Mitte und wieder von vorn). Am anderen Ende angekommen, drücke ich auch hier die drei Stränge zusammen.

Nun das Eigelb mit einem kleinen Schluck Milch verrühren und den Zopf bestreichen.
Der Zopf kommt jetzt für 10 Minuten in den Ofen, wird dann erneut mit dem Eigelb bestrichen und mit Mandelblättchen oder Hagelzucker bestreut. Danach geht es noch einmal für 10-15 Minuten zurück in den Ofen.

Maja

Maja

Maja haben es die Sprachen angetan. Nach zwei Semester Lehramt schwenkte sie deshalb noch schnell auf Sprach- und Textwissenschaft um und ist seitdem überglücklich mit ihrer Studienwahl. Schon neben der Schule her spielte Maja immer Theater und verfolgt diese Leidenschaft auch an der Uni Passau in der KultLaute Theatergruppe.

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