12 Stunden Film: „Die Gretelchenfrage“

Wer in letzter Zeit unsere Facebookseite aufmerksam verfolgt hat, der weiß, dass wir momentan im Kurzfilmfieber sind. Seit fast zwei Wochen wird in Passau im Rahmen des „Crazy Kurzfilm Dreh Marathons“ gefilmt und geschnitten was das Zeug hält. Jetzt gab es aber eine ganz besondere Herausforderung: Einen Film konzipieren, drehen und schneiden in nur 12 Stunden.

Viel mehr Regeln gibt es auch nicht. Die Teams werden ausgelost und die Uhr läuft, sobald das Thema (eine Märcheninterpretation) gezogen wurde. Ein Film gilt als fertig, wenn man nur noch auf „Play“ drücken muss. Außerdem muss er problemlos veröffentlichbar und rechtlich einwandfrei sein (das schließt die meiste Musik und Fremdmaterial aus).

Wir wollen euch hier jetzt das Ergebnis unseres Teams zu „Hänsel und Gretel“ vorstellen. Natürlich könnten wir euch jetzt von plötzlichen sintflutartigen Regenfällen berichten oder von stundenlangen Drehs, die (wie erst im Nachhinein festgestellt) komplett ohne Ton aufgenommen wurden, oder von Anrufen beim gegnerischen Team ala „Wenn ihr aufgeben wollt, dann wäre das für uns in Ordnung!“ oder vom Kopf-an-Kopf-Rennen im Schneideraum. Und im Nachhinein hätten wir sicher auch gerne noch ein bisschen Zeit übrig gehabt, um den Ton anzupassen oder einige Szenen nochmal zu drehen, aber hier ist das offizielle Endprodukt nach (exakt) 12 Stunden Arbeit. Viel Spass!

 

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Sebastian Ruppert

Sebastian Ruppert, Jahrgang 1988, macht viel Kultur und studiert nebenbei irgendwas mit Lehramt. Aktiv ist er als Musiker, Regisseur, Schauspieler und Bühnentechniker. Ob Musik, Theater, Filme, Bücher oder Videospiele - er interessiert sich für alle Abgründe und Höhepunkte der (Pop-)Kultur.

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