Die Bands die ich so liebte…

Damit ihr mich von Anfang an nicht falsch versteht: Das hier wird kein Nachruf auf irgendeine oder mehrere Bands. Naja gut, vielleicht ein bisschen. Vor allem aber soll es um eines der großen Themen gehen, auf das man immer wieder stößt, wenn man sich, wenn auch „nur“ als Fan, viel mit Musik beschäftigt: Ich möchte darüber schreiben, wie es ist, wenn man den Bezug zu einer einstmals geliebten Band verliert. Darüber, wenn man sich in Musik auf einmal nicht mehr wiederfindet, weil der Stil in irgendeine Richtung abgedriftet ist, in der man sich nicht mehr wiederfindet. Auch wenn ich weder Musiker noch ein Insider des Musik-Business bin, handelt es sich um ein viel diskutiertes Thema und es war es mir ein Anliegen, das ganze mal etwas breiter, hintergründiger und rationaler auszubreiten als das meist zwischen zwei, drei oder vielen Bier der Fall ist.

Ach ja: Alle Zwischentitel stammen aus dem Song „Fan“ vom Farin Urlaub Racing Team (Album: „Faszination Weltraum“), der inhaltlich sehr passend ist und von einem Musiker stammt, dessen Werke für mich nie an Reiz verloren haben. Band-Beispiele habe ich durchweg in blauer Farbe vom Text abgehoben – damit ihr sie überspringen könnt, wenn sie euch nicht interessieren.

 

„Ich war mal dein Fan, ich mochte dich mal sehr…“

Es ist mal wieder so weit: Eine meiner Lieblings-Bands kündigt groß ihr neues Album an. Ich – Fan der ersten Stunde – bin natürlich Feuer und Flamme und bestelle mir die signierte Ultra-Deluxe-Box mit Digibook, vergoldetem Bandlogo-Anhänger, exklusivem Sammler-Patch, Feuerzeug und Bonus DVD (die ich nie vorhabe anzuschauen) vor. Dann, kaum ein paar Monate später, liegt das Paket auf meinem Wohnzimmertisch, ich packe es eiligst aus und haue die CD, so schnell wie möglich, in das nächststehende Abspielgerät und ziehe mir rein, was meine Helden dieses Mal vollbracht haben.

Aber was soll ich sagen? Enttäuschung auf ganzer Linie: Ein Song hört sich an wie der andere, die Texte sind ungelenk, gewollt und unnatürlich und aus irgendeinem Grund liegt unter allen Liedern ein eintöniger Beat aus den tiefsten Abgründen des Billig-Pops. Das ganze Album klingt entweder nach erzwungener Party-Stimmung, Chart-Hit oder ist einfach ein eintöniger grauer Brei. Eigentlich hätte ich schon misstrauisch werden sollen, als die Werbung für das Album auf ProSieben kam und YouTube sie ganz oben schaltete, aber man hofft ja immer auf das Beste. Was folgt ist der unvermeidliche Blick in Kommentarspalten und der Ärger über diejenigen, die das neue Album immer noch so großartig finden. Entweder haben diese Menschen keinen Peil von Musik oder sie sind frisch geschlüpfte Fans, die nie wissen werden, was diese Band eigentlich ausgezeichnet hat. Irgendwann disliked man dann die Band auf Facebook – in heutigen Zeiten der ultimative Akt des Protestes – weil einen das ganze neue Zeug nur noch ankotzt. Was bleibt ist ein Schwelgen in alten Alben und die vage Hoffnung, dass das nächste Album vielleicht wieder besser wird.

Irgendwann stehst du dann auf einem Konzert und bist ein bisschen verstört, wenn du kaum noch einen Song mitsingen kannst. Das war doch vor fünf, sechs oder zehn Jahren noch anders oder? Da hast du noch jede Textzeile – mehr oder eher weniger melodiös – mitgegrölt. Wenigstens erkennst du noch ein paar vereinzelte, denen es genauso zu gehen scheint wie dir. Verlorene, die mit hängenden Schultern herumstehen, aber aufblühen, wenn ein richtig alter Song kommt. Ein Song vor der Phase, in der sich schon abzeichnete, dass diese Band nie mehr dieselbe sein würde.

Ich denke jeder, der ein bisschen tiefer in die Musik – welche auch immer (bei mir sind es vor allem diverse Spielarten des Metal und eine Menge an Mittelalter/Folk-Rock) – eingetaucht ist, kennt das Phänomen, das ich gerade etwas blumig umschrieben habe: Irgendeine Band ist nicht mehr das, was man kannte und mochte.

Meistens kommt das nicht von heute auf morgen, sondern zeichnet sich in einer Entwicklung ab. Eine Entwicklung, die dann irgendwann in einem Album gipfelt, das so wenig den eigenen Vorlieben entspricht, dass man sich – zumindest vorübergehend – von dieser Band bzw. ihrer neueren Musik abwendet. Meiner Erfahrung geschieht es dann bedauerlicherweise eher selten, dass eine Band dann „wieder zu sich selbst findet“. Das war z.B. bei der Gothic-Rock-Band Subway to Sally der Fall, die mit dem eher eintönigen Album „Kreuzfeuer“ (2009) ziemlich abgesackt ist, sich aber mit Alben wie „Schwarz in Schwarz“ (2011) und „Mitgift“ (2014) wieder auf ein sehr solides Niveau gerettet hat. Auch die französischen Progressive-Metaler von Alcest haben nach dem eher poppigen Absacker „Shelter“ (2014) mit „Kodama“ (2016) wieder ein sehr gutes Album hingelegt.

Es ist vollkommen okay, enttäuscht, wütend oder ärgerlich darüber zu sein, wenn so etwas passiert. Schließlich verliert niemand gerne, was einem wichtig ist – und Musik kann sehr wichtig sein. Es ist auch vollkommen in Ordnung, mit anderen Leuten darüber zu diskutieren und seinem Frust Luft zu machen. In der Regel steht man ja nicht alleine mit seiner Meinung da. Was man aber tunlichst vermeiden sollte, ist auf der Facebookseite der Band oder in vergleichbaren Portalen die Shitstorm-Keule zu schwingen. Man sollte sich gewahr sein, dass die meisten Bands, die irgendeine Stiländerung vollziehen, einen Grund dafür haben und nicht der böswillige Wunsch dahinter steht, ihre Fans vor den Kopf zu stoßen.

Ohne selbst Musiker zu sein, denke ich, dass es da vier Hauptgründe gibt:

Zum einen kann es – vor allem bei Bands, die schon länger im Geschäft sind – natürlich so sein, dass sie einfach keine Einfälle mehr haben, inspirationslos sind, und deswegen die Alben einfach nichts mehr werden. Ein Beispiel ist hier die Gruppe Feuerschwanz, die in früheren Zeiten einen sehr zotigen, aber witzigen und mitreißenden Mittelalter-Rock gemacht hat, der sich vor allem um Saufen und Sex drehte. Die Alben wurden – soweit ich sie verfolgt habe – immer eintöniger, das Feuer der Auftritte wich einer routinierten Langeweile. Ähnlich ist auch bei den Alben und Auftritten der Mittelalter-Metal-Band In Extremo, die wie ein schwaches, undifferenziertes Abbild der früheren melodisch-brachialen Musik wirken. Solche Entwicklungen sind eine Schade, dennoch kann man nichts machen, außer darauf zu hoffen, dass sich die Band vielleicht eine andere, fruchtbarere Richtung ausprobiert und sich wieder fängt. Musiker*innen, wie andere Künstler*innen auch, darf man nicht auf ein zu hohes Podest heben: Auch wenn es einen Haufen Genies mit großartigen Fähigkeiten sind, kann diesen Menschen auch irgendwann die Inspiration ausgehen. Schaffenskraft ist nicht immer ein unerschöpflicher Quell.

Wenn eine Band sich musikalisch weiterentwickelt kann das aber auch dazu führen, dass einen der „neue Stil“, die andere Art der Musik nicht mehr anspricht. Wenn das passiert ist die beste Option wohl, die Klappe zu halten und sich damit abzufinden: Künstler*innen haben das Recht, das zu machen, was ihnen gefällt. Da ich relativ flexibel bin, was Stilwechsel angeht, kann ich hier kein persönliches Beispiel bringen. Möglich wäre es, hier die Band Katatonia anzubringen, die sich mit frühen Alben noch eher auf dem Gebiet des Black-Metal bewegten und mittlerweile einen sehr guten Progressive-Metal/Rock machen, der vollkommen ohne verzerrten Gesang auskommt – gewissermaßen eine stilistische 180° Wende.

Auch ein Wechsel der Musiker*innen kann dazu führen, dass sich der Stil einer Gruppe relativ radikal ändert. Ein Sänger*innenwechsel ist hier immer besonders gefährlich, da wenig den Sound einer Band so prägt wie ihre Stimme. Ein zweimaliger Sängerwechsel hat beispielsweise den Sound und den Stil der Band Letzte Instanz einem deutlichen Wandel unterworfen. Wenn dann noch mehr Musiker*innen die Band verlassen, kann das die Gruppe viele Fans kosten. So ist von der ursprünglichen Besetzung der Pagan-Metal-Band Equilibrium nur noch Gitarrist und Songschreiber René Berthiaume übrig – Sänger, Gitarristin, Schlagzeuger und Bassist wurden ausgetauscht. Obgleich die Band nie tatsächlich schlecht wurde, kam sie seither nie mehr an die überragende Qualität der ersten beiden Alben heran. Vielleicht hat man aber Glück und die Band bleibt sich weiterhin „treu“ bzw. findet angemessenen Ersatz oder die Musiker*innen, die die Band verlassen, machen mit ansprechenden Projekten weiter (so haben sich der ehemalige Sänger und der ehemalige Schlagzeuger von Equilibrium zu dem sehr ansprechenden Projekt Wolves Den zusammengetan).

 

„Jetzt machst du so Mainstream-Mist, sagt dir denn niemand, dass du peinlich bist?“

Der letzte Grund, den ich hier anführen möchte, hört sich sehr nach Gejammer an. Die häufigste Ursache oder zumindest die am häufigsten von den Fans angeführte Ursache für den Stilwechsel einer Band ist eine Anpassung an einen musikalischen Mainstream, in der Hoffnung auf größeren finanziellen Erfolg. Das wird von vielen Fans als Verrat an der Musik, als Aufgabe der Kunst verstanden und das vielleicht nicht einmal zu unrecht. Auch wenn es eine Menge guter Bands gibt, die finanziell erfolgreich sind, ohne sich dafür allzu sehr verbogen zu haben (z.B. „Black Sabbath“ – wenn man in die absolute Top-Kategorie gehen will), gibt es leider auch eine Menge Gegenbeispiele: Wie oben schon geschrieben, werden Texte primitiver und eingängiger, der Beat wird poppiger, einfacher und tanzbarer und der Synthesizer – so vorhanden – legt eine süßliche Atmo über den ganzen Song, bis sich alles anhört wie eine Mischung aus Disney-Song und Radiocharts (über die Band Faun spreche ich gleich noch). Ein bisschen übertrieben, okay, aber man versteht hoffentlich worauf ich hinaus will.

Ich finde, dass dieser Punkt mit der Anpassung an den Mainstream eine – besonders emotional gesehen – komplexe Angelegenheit ist, vor allem, da viele Fans so schnell mit diesem Vorwurf zur Hand sind, dass es schon ein Klischee geworden ist zu sagen „Die sind voll Mainstream geworden“. Ich nehme mich hier nicht unbedingt aus. Häufig findet man Bands so lange cool, wie man sich als Teil einer kleinen, eingeschworenen Gemeinschaft fühlen kann, eben so lange, wie die Band „Underground“ ist. Sobald dann jeder die Band kennt, sie nicht mehr exklusiv, kein Spartentipp mehr ist, den man sich verschwörerisch zuraunen kann, verliert die Gruppe das Besondere. Obwohl es natürlich seinen Reiz hat, ein Teil einer solchen Gemeinschaft zu sein, auch wenn diese meist nur in der eigenen Vorstellung existiert, ist es eigentlich ziemlich blödsinnig, einer Band ihren Erfolg vorzuwerfen, besonders dann, wenn sich musikalisch nicht wirklich etwas zum Schlechteren verändert hat. Lieber sollte man sich über den Erfolg der Musiker freuen.

Oft genug ist es aber auch so, dass sich der Sound einer Band tatsächlich verändert, um den Ansprüchen einer breiteren Öffentlichkeit besser entgegen zu kommen. Das geht häufig mit dem Wechsel zu einem Major-Label einher, also einem großen, marktdominierenden Plattenlabel, wie z.B. Universal. Dass der Sound, der sich aus einer solchen Entwicklung ergibt, häufig nichts mehr für den Geschmack von Leuten ist, denen „ausgefallenere“ Klänge mehr zusagen, ist klar. Das Gerücht bzw. die viel angebrachte Behauptung, die Zusammenarbeit mit und der Einfluss von Major Labels sei der Tod tatsächlicher musikalischer Kreatvität ist leider nicht ganz ohne Wahrheit. Es muss nicht so sein, trifft aber trotzdem häufig zu, denn der Massenmarkt fordert eher mehr ein bestätigendes und einlullendes Mehr vom Selben, als anspruchsvolle Musik oder nicht normkonforme Texte.

Die Liste, die ich hier aufstellen könnte ist allzu lang. Die Pagan-Folk-Gruppe Faun legte nach ihrem Wechsel zu „Universal Music“ eine derartige Wendung zum Poppigen hin, dass sie sich sogar gezwungen sah, sich vor ihren Fans für den neuen Sound zu verantworten. Live sind sie nach wie vor gut erträglich (auch wenn man sich immer wünscht, der Front-Sänger würde weniger reden und mehr singen). Die Alben allerdings sind im besten Fall vergessenswerter Folk-Pop, dem die ursprüngliche Kreativität fast vollkommen fehlt. Ein sehr trauriges Beispiel sind die Mittelalter-Folk-Rocker von Schandmaul – lange Zeit einer meiner absoluten Lieblingsbands. Zwar deutete sich bereits auf den Alben wie „Anderswelt“ (2008) und „Traumtänzer“ (2011) eine gewisse Inspirationslosigkeit an, nach dem Wechsel zu Universal im Jahr 2014 rutschte die Qualität der Band jedoch ziemlich steil ab. Auf den Alben „Unendlich“ (2014) und „LeuchtFeuer“ (2016) wich der fantasievolle, packende, abwechslungsreiche und bewegende Stil der früheren Alben einem primitiveren und  eingängigeren Stil. Das brachte der Band zwar bedeutende Erfolge ein, ließ mich aber deprimiert zurück. Großer Vorteil: Auf Konzerten, von denen ich 2018 zwei gesehen habe, kann man Schandmaul immer noch super hören und mit den ersten fünf Alben haben sie genug großartige Musik abgeliefert. Andere Beispiel für einen solchen Wandel hin zum Mainstream sind meines Erachtens nach die Mittelalter-Rocker von Saltatio Mortis und vor allem auch die Mittelalter-Folk-Band Versengold.

Man kann sich dann über eine solche Entwicklung so viel ärgern, wie man will, das wird nicht viel bringen. Es ist auch fruchtlos, Bands für eine solche Entscheidung an den Pranger zu stellen. Wenn sie mit einem Stilwechsel erfolgreich sind, werden sie so bald nichts an ihrer Strategie ändern.

Aber was kann man jetzt tun, außer zornig, traurig und enttäuscht zu sein? Wieder einmal herzlich wenig. Nachdem ich diese Thematik aber unzählige Male in Gesprächen durchgekaut habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es das Sinnvollste ist, das ganze rational zu betrachten: Das Musikgeschäft ist sicherlich alles andere als eine Spielstraße zu einem gesicherten Leben und Erfolg. Es ist letzten Endes nur verständlich, dass Musiker*innen, die sich eine Fanbase erarbeitet haben und nicht zufällig noch andere Jobs haben, von denen sie tatsächlich leben können, irgendwann so etwas wie eine halbwegs gesicherte Existenz haben wollen. Dazu muss die Musik häufig anders ausrichten, muss massentauglicher werden. Wenn dabei ein paar der alten Fans auf der Strecke bleiben, dann ist das sicherlich schade, aber nicht zu ändern. Man muss sich einfach vergegenwärtigen, dass Musik, die für Fans zwar ein wichtiger und emotionalisierter Lebensbestandteil ist, für die Musiker*innen Arbeit bzw. die persönliche Existenz bedeutet. Was hier schwerer wiegt, dürfte unschwer zu erkennen sein.

 

„Die alten Lieder bleiben schön, doch du kannst gehen – Auf Wiedersehen.“

Dieser Artikel diente ein bisschen dazu, eigene Erlebnisse zu verarbeiten, zu verarbeiten, dass ich vor kurzem selbst einmal wieder auf einem Konzert (genauer gesagt auf einem Versengold-Konzert) herumstand und ungläubig und auch ein wenig deprimiert das Geschehen auf der Bühne verfolgte. Musik ist ein ungeheuer emotionales Thema und viele Menschen verbinden viel mit einer Band, einem Album oder einem Song. Es ist dementsprechend nur verständlich, wenn man erst einmal reichlich angekotzt ist, wenn so etwas im subjektiven Empfinden den Bach runtergeht. Doch leider kann man – wie ich in diesem Artikel schon oft geschrieben habe – wohl nur in den allerseltensten Fällen etwas an dieser Entwicklung ändern.

Was aber immer bleibt, sind die alten Songs, ist der alte Sound, den man sich immer noch nach Belieben reinziehen kann. Ja, es werden keine neuen Alben mehr kommen, die so sind wie früher, die das Bedürfnis nach mehr befriedigen, aber eigentlich ist das auch keine Tragik. Wenn man das Interesse an einer Band verliert, ist es – anstatt sich auf Dauer nostalgisch in alten Alben zu verlieren – an der Zeit, nach neuen Entdeckungen zu suchen. Sei es, indem man – ganz altmodisch – in den Laden geht und sich eine CD kauft, ohne die Band zu kennen, oder indem man das Internet nach Neuentdeckungen durchstöbert. Die Musikszene ist so vielfältig, bunt und gigantisch, dass sich bestimmt noch etwas bietet, was die entstandene Lücke schließen kann. Das kann nicht verhindern, dass man irgendwann wieder vereinzelt auf einem Konzert steht und nicht weiß, wohin mit sich, aber man hat die Chance darauf, auf etwas zu stoßen, was das eigene Leben ungeheuer bereichert. – Ein Fazit, das versöhnlicher ist, als ich es eigentlich gerne hätte, aber das ist doch auch mal schön.

Jakob Kelsch

Jakob Kelsch

Eines schicksalhaften Tages hat Jakob festgestellt, dass er wohl in absehbarer Zeit kein großer Künstler werden wird (natürlich nur, weil die Welt noch nicht bereit für sein unglaubliches Talent ist). Obwohl er weiterhin ab und an auf der Theaterbühne dilettiert, hat er also kurzerhand entschlossen, einfach über Kunst zu schreiben und zu sprechen, anstatt selbst welche zu machen. Denn auch solche Leute muss es geben. In Vorbereitung auf seine glanzvolle Karriere als scharfsinnigster Literatur- und Filmkritiker Deutschlands hat er seine Masterarbeit über „Familienmodelle in der popkulturellen amerikanischen Zeichentrick-Sitcom“ abgefasst und promoviert mittlerweile über "Familiäre Räume und Familienmodelle in der zeitgenössischen Online-Serie".

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