Hedda Gabler

Hedda Gabler heißt seit kurzem eigentlich Hedda Tesman – doch anfreunden kann sie sich mit den ehelichen Banden nicht wirklich. Diese scheinen eher eine Kette, das neue Haus, in das sie von der Hochzeitsreise heimkehren, eher ein Gefängnis zu sein. Angesichts der beengenden Zukunftsaussichten und vor allem der eigenen Hilfslosigkeit, verfällt sie auf einen Gedanken, der sie nicht mehr loslässt: Wenn sie das eigene Schicksal schon nicht bestimmen kann, so möchte sie doch ein einziges Mal in ihrem Leben „die Herrschaft über ein Menschenschicksal“ haben. Besessen davon, die eigene Ohnmächtigkeit zu verarbeiten, verwickelt sie ihren und Tesmans Freundes- und Bekanntenkreis in ein gefährliches Intrigenspiel, das kein gutes Ende verspricht.
Mehr noch als eine Verarbeitung gesellschaftlicher Zwänge, Rollen und Konventionen ist Ibsens naturalistische Tragödie eine Studie menschlichen Verhaltens – ein Charakterdrama wie es im Buche steht.

Im Wintersemester 2017/18 präsentierten wir unsere Inszenierung von Hedda Gabler unter der Regie von Jakob Kelsch.

Mitgewirkt haben:

Claude Jordan – Jörgen Tesman
Sophia Heckmann – Hedda Tesman geb. Gabler
Valeska Brunnhuber – Tante Julle (Juliane Tesman)
Sandra Kalhofer – Thea Elvsted (geb. Rysing)
Miriam Cremer – Richterin Brack
Jakob Teterycz – Ejlert Lövborg
Mayke Dombrowski – Berte

Aufführungen: 30.01., 31.01., 02.02. und 03.02.2018

Bilder: Ehrhardt