How To Henna

Diejenigen von unseren Lesern, die letztes Jahr bei einer Aufführung des „Sommernachtstraum“ waren, können sich vielleicht erinnern, dass die Elfenwesen Henna-Tattoos als Teil ihres Kostüms hatten. Für alle, die das Stück nicht gesehen haben (oder sich nicht erinnern können), gibt es hier noch einmal ein Flashback-Foto:

Schon damals haben uns die Henna-Tattoos total gut gefallen und nachdem die Henna-Session für den Sommernachtstraum ziemlich genau ein Jahr her ist, haben wir das als Anlass genommen, das Ganze zu wiederholen. Das Henna-Team bestand diesmal aus Juju, Maike, Marga und Sandra. Natürlich sollt ihr auch etwas davon haben, deswegen haben wir nicht nur exklusive Fotos für euch, sondern auch Tipps, damit ihr bald eure eigenen Henna-Tattoos machen könnt.

Vorbereitung:

  1. Henna kaufen: Dabei solltet ihr darauf achten, nur rotes Henna zu kaufen, denn schwarzes kann Allergien und schwere Hautreizungen auslösen und das muss ja nicht sein. Henna-Kegel bekommt man im Internet, wir haben uns z.B. für dieses Set entschieden.
  2. Motive: Um ein bisschen Zeit zu sparen, schadet es nicht, sich vorher schon zu überlegen, welches Motiv ihr gerne hättet. Inspiration dazu findet ihr leicht über Google oder Pinterest, allerdings solltet ihr auch immer überlegen, ob sich das Motiv auch gut verwirklichen lässt und wo ihr es haben wollt. Einfacher sind z.B. Rücken, Hände oder Füße, während Schulter/Arm ein wenig schwieriger ist.
  3. Zeit: Je nachdem, wie kompliziert und wie großflächig euer Henna-Tattoo werden soll, müsst ihr ausreichend Zeit einplanen. Wenn ihr große Tattoos wollt, die auch dementsprechend lange zum trocknen brauchen, solltet ihr euch mehrere Stunden freihalten. Wenn es nur ein kleines Tattoo sein soll, ist das natürlich nicht unbedingt nötig.
  4. Kleidung: Wenn ihr euch für ein Motiv und eine Stelle entschieden habt, zieht Kleidung an, die am besten diese Stelle freilässt (z.B. ein rückenfreies Oberteil), aber bei der es auch nicht schlimm ist, wenn sie ein paar Flecken abbekommt.
  5. Haut: Rotes Henna ist eigentlich rein natürlich, trotzdem solltet ihr 24 h vorher  einen Allergietest durchführen, indem ihr eine kleine Menge Henna auftragt und trocknen lasst. Wenn sich nach 24 h nichts gerötet oder entzündet hat, seid ihr auf der sicheren Seite und könnt mit den Henna-Tattoos loslegen. Die Haut sollte vor dem Auftragen von Henna gewaschen sein, aber nicht eingecremt werden. Auf Wunsch könnt ihr noch Henna-Öl auftragen. Wir haben das diesmal gemacht und hatten den Eindruck, dass es die Farbe noch intensiver macht.
  6. Zubehör: Was ihr alles bereit haben solltet: Ein Handtuch als Unterlage (Henna-Flecken sind fast unvermeidbar), Küchenrolle und Wattestäbchen (falls ihr etwas ausbessern müsst), die Henna-Kegel, auf Wunsch das Henna-Öl, Motivvorlagen, Kajal oder Bleistift (für leichtes Vorzeichnen).

Ausführung:

  1. Die Henna-Kegel sind meist mit einer Stecknadel verschlossen. Wenn ihr diese herausgezogen habt, könnt ihr auch schon anfangen, aber wir haben die Spitze immer noch abgeschnitten, damit die Linien nicht ganz so fein sind und die Farbe intensiver wird.
  2. Um ein Gefühl für das Malen mit Henna zu bekommen, solltet ihr erstmal ein wenig auf einer Küchenrolle oder auf Papier rumprobieren. Sobald das Henna auf der Haut ist, macht es nämlich unglaublich schnell Flecken, deswegen solltet ihr Fehler möglichst vermeiden. Wenn ihr euch unsicher seid, könnt ihr es ja erstmal mit einem einfachen Muster versuchen. Die Farbe wird am Ende übrigens nicht so dunkel sein wie das flüssige Henna, sondern eher rotbraun.
  3. Wenn ihr wollt könnt ihr jetzt, besonders bei großflächigen Mustern, mit einem Kajal oder Bleistift ein bisschen vorzeichnen, damit das Muster dann auch symmetrisch ist. Falls ihr Henna-Öl benutzt, solltet ihr dieses davor auftragen, da zumindest Kajal sonst verwischt.
  4. Und los geht’s! Zum eigentlichen Auftragen lässt sich gar nicht mehr viel sagen, außer vielleicht, dass ihr darauf achten solltet, dass die Linien dick genug sind, damit man sie gut sieht.
  5. Wenn das Muster fertig ist, solltet ihr es je nach Größe ca. zwei Stunden trocknen lassen. Das Henna fängt dann an zu bröckeln, wenn es trocken wird. 
  6. Nachdem ihr das Henna abgebröckelt/abgewaschen habt, könnt ihr noch einmal Henna-Öl auftragen. Das Henna hat jetzt eine sehr orangene Farbe, aber keine Angst, es dunkelt in den nächsten 24-48 Stunden noch nach und hat am Ende einen hübschen rotbraunen Farbton.

Hier gibt es jetzt ein paar Fotos von unserer Henna-Session und den Endprodukten:

 

 

 

So sieht es dann am nächsten Tag aus:

 

Sandra Kalhofer

Sandra Kalhofer

Sandra liebt Sprachen und arbeitet gerne mit Kindern, deshalb studiert sie Lehramt Gymnasium mit den Fächern Englisch und Französisch. Ihre Liebe zum Schauspielern hat sie schon in der 5. Klasse entdeckt und die hat sie auch zur KultLaute-Theatergruppe gebracht. Außerdem hat Sandra scheinbar viel zu viel Zeit, deswegen macht sie auch bei allen möglichen Gruppen und Projekten mit. Für KultLaute opfert sie aber besonders gerne ihre Freizeit.

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