KultLaute kocht… einen veganen Burger

Während des Burgermonats muss es natürlich auch ein Burgerrezept geben. Allerdings auch hier mit einem kleinen Twist: es geht um einen veganen Burger! Mein Rezept für einen Burger mit Tofu-Patty und einer veganen käsigen Soße schmeckt natürlich nicht 1:1 wie ein Fleisch-Burger, aber trotzdem sehr lecker – von Fleischessern approved! Das einfachste ist, ihr bereitet die Soße vor und macht dann erst das Patty (außer ihr seid besser im Multitasking als ich). Weiter unten findet ihr auch noch Belag-Ideen.

 

Käsige Soße

Zutaten:

30 g Kichererbsenmehl
250 ml Pflanzenmilch (oder Wasser)
1 Knoblauchzehe
6 Cocktailtomaten, geviertelt
1 eingelegte Pepperoni
½ eingelegte Paprika
2 EL Hefeflocken (nicht das Gleiche wie Backhefe!)
1,5 EL Zitronensaft
1 TL Essig
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Chili-Würze
¼ TL Kreuzkümmel
1/2 TL Salz
Pfeffer und Chiliflocken

 

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten in einem Standmixer oder mit einem Pürierstab pürieren, bis eine homogene Masse entsteht.
  2. In einem Topf mit dickem Boden auf mittlerer Stufe erhitzen, dabei immer wieder umrühren. Mindestens 5 Minuten köcheln und die Mischung eindicken lassen.
  3. Abschmecken und fertig! Was ihr nicht zu den Burgern esst, könnt ihr auch als Dip benutzen.

 

Patties

Zutaten (für ca. 5 Patties):

½ Packung Tofu
2 Zwiebeln
3 EL Mehl
2 EL Sojasoße

2 EL Knoblauchpulver
2 EL Hefeflocken
1 TL geräucherte Paprika
½ TL edelsüße Paprika
½ TL Cayenne-Pfeffer
Pfeffer und Chili nach Geschmack

 

Zubereitung:

  1. Den Tofu auspressen. Dazu könnt ihr den Tofu in ein Stück Küchenrolle oder ein Küchentuch einwickeln, zwischen zwei Schneidebretter legen und am besten noch einen Topf zum Beschweren oben drauf stellen. Ihr solltet mindestens 10-15 min warten, damit der Tofu nicht mehr zu wässrig ist.
  2. Die Zwiebeln fein hacken. Ich habe dazu einen Food Processor benutzt, wenn ihr die Zwiebeln selbst hackt, achtet wirklich darauf, dass die Stücke nicht zu groß sind, da die Patties sonst leicht auseinanderfallen.
  3. Den ausgepressten Tofu in einer großen Schüssel zerkrümeln.
  4. Zwiebeln, Mehl, Sojasoße und Gewürze hinzufügen. Ihr könnt bei den Gewürzen sehr variieren, seht das Rezept eher als Basis an. Ich habe meine Zutaten für relativ herzhaft-würzige Patties notiert, wenn ihr aber irgendwann Abwechslung sucht oder z.B. nicht extra Hefeflocken kaufen wollt, probiert es doch mal mit italienischen Patties mit Basilikum, Oregano und gehackten getrockneten Tomaten, oder macht einen indischen Burger, indem ihr mit Curry und Kreuzkümmel würzt. Euch stehen alle Optionen offen 😉
  5. Alle Zutaten verrühren und mit den Händen Patties aus der Mischung formen.
  6. Die Patties in einer Pfanne mit Öl braten, bis sie auf beiden Seiten goldbraun sind, ca. 5 min pro Seite.
  7. Mit Soße und weiterem Belag auf Burgerbrötchen servieren.

 

Was gehört noch dazu?

Ihr braucht natürlich Burgerbrötchen – selbstgemacht schmecken die natürlich am besten, aber ich muss gestehen, dass ich dafür meistens zu faul bin und Burgerbrötchen oder einfach Semmeln kaufe. Ich habe für meinen Burger Zwiebeln karamellisiert und das Ganze mit Tomaten, Salat, milden Pepperoni und natürlich der käsigen Soße  ergänzt. Ihr habt aber genau wie bei den Gewürzen aber auch unendliche Möglichkeiten zur Variation, wenn ihr das Patty-Rezept als Basis benutzt. Zusätzlich zur (oder statt der) käsigen Soße könnt ihr auch andere Soßen, wie BBQ-Soße, Ketchup, Senf, vegane Mayo oder hausgemachte Soßen benutzen. Für exotischere Burger könnt ihr auch Hummus, Guacamole oder Wasabi benutzen. Ihr könnt den Burger natürlich auch mit Klassikern wie Tomaten, Salat, Essiggurken und rohen Zwiebeln belegen. 

Einer der Vorteile von Burgern ist, dass man sie so verschieden gestalten kann. Schreibt also gerne eure Lieblingskombination oder eure liebsten Rezepte in die Kommentare 😉

 

Sandra

Sandra

Sandra hat ihre Liebe zum Schauspielern hat sie schon in der 5. Klasse entdeckt und die hat sie auch zur KultLaute-Theatergruppe gebracht. Mittlerweile ist daraus noch mehr geworden und egal, was sonst so ansteht, für KultLaute opfert sie besonders gerne ihre Freizeit.

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